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Rauchen aufhören - Positiv denken
#1
Big Grin 
Jetzt ist es soweit, ich möchte den Absprung schaffen und bin guter Dinge. 
Ich werde mich von meinem leisen, aber dennoch sehr anhaenglichem und penetranten Begleiter trennen.
Ich halte es einfach nicht mehr aus, er macht mich krank. Ins Detail muss ich ich nicht gehen, die meisten
von Euch kennen das selbst. Wallbash

Morgen 17.01.2017 habe ich die erste Woche erfolgreich rauchfrei hinter mich gebracht.
Ich habe mich dazu entschlossen keine Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen. ( Nicorette Spray, Pflaster, Kaugummi etc.)
Ich möchte ganz bewusst die Gewohnheitshandlungen unterbrechen und genau in diesen
Momenten den Kampf mit mir selbst kämpfen, so dass meine Stärke den Kampf gewinnen kann.
Ich weiß das ich einen sehr starken Willen und Disziplin habe um meine Ziele zu erreichen.
Doch hier wird mit unfairen Mitteln gespielt. Die Zigarette spielt dem Gehirn einen hinterlistigen Streich.
Und damit soll jetzt Schluss sein. Ich habe mich jetzt lange genug an der Nase herum fuehren lassen.

Nun ziehen wir in den Krieg - ich bin bereit ! 

Was genau sollen 8-9 cm gegen 167 cm ausrichten ?
Ungleich der Kampf ,wenn man ihn auf eine Messeinheit von Zentimetern beschraenkt.
Und genau das ist es was ich mir vor Augen halte. Ich bin größer, habe mehr Kraft, wiege mehr und als Bonus habe ich
ein Gehirn welches sich schulen laesst. Die Zigarette hat ausser ein wenig Papier und Tabak relativ wenig bis gar nichts zu bieten.
Waere da nicht dieser suechtig machende Zusatz, welcher diesen paar Zentimetern ihre Macht verschafft.
Als guter Feldherr weiß ich aber wie man Kriege fuehrt und auch gewinnen kann. Deshalb habe ich mir eine fuer mich passende
Strategie erstellt. Wink

Bevor ich mit dem rauchen aufhoerte, habe ich mir eine Woche lang immer wieder folgenden Satz gesagt:
" Ich bin rauchfrei" - "Ich bin rauchfrei" ...... obwohl ich noch am rauchen war. 
Ausserdem hatte ich zeitgleich in der Woche angefangen 3 x die Woche auf den Crosstrainer zu gehen.
Ich wollte meine letzten Zigaretten nicht wegwerfen. Ich brauchte sie um mir bei meiner Strategie zu helfen. 
Durch das suggerieren das ich rauchfrei bin, ist mir ueber die Tage aufgefallen dass ich die Zigarette mit immer mehr Widerwillen rauche. 
Bei der letzten Zigarette muss ich zugeben, ich habe sie mit absolutem Widerwillen geraucht, aber ich habe sie zu Ende geraucht. 
Das war abends um 19:30. 
Die Zigaretten waren leer und ich voll entschlossen jetzt in die Schlacht zu ziehen.  Yahoo
Der restliche Abend verlief zu meinem Erstaunen sehr gut. 

Tag 1-3

Es waere vermessen zu sagen oder zu behaupten das ich mich nicht mit den Nebenwirkungen eines Entzuges herum
schlagen muss (te). In den ersten Tagen war ich unglaublich muede und antriebslos. Meine Naechte in Bezug auf Schlaf
waren ein absoluter Alptraum. Ich konnte trotz aller Muedigkeit einfach nicht wirklich schlafen. Das Verlangen hier und da eine 
Zigarette rauchen zu gehen ist logisch voll existent. Aber hey, wir befinden uns auf dem Schlachtfeld. 
Da hat Schwaeche nichts zu suchen. Wink
Crosstrainer weiterhin im Einsatz.

Tag 4 - 6

Ein Umschwung. Trotz der schlaflosen Naechte fuehlte ich mich voller Energie und absolut lebendig. Ich konnte Baeume ausreisen.
Ich habe alles moegliche an Sachen gemacht. Ich suchte regelrecht nach Aufgaben und Arbeiten die ich machen kann, weil ich
echt nicht wusste wohin mit dieser geballten Ladung Energie. Aber eines sage ich Euch, es fuehlt sich richtig gut an.
Crosstrainer weiterhin im Einsatz.

Morgen ist Tag 7 und ich bin nach wie vor bereit meine Schlacht zu gewinnen. 
Es gibt logischerweise immer noch das Verlangen eine zu rauchen, doch es schwaecht in kleinen Schritten langsam ab.
Seltsamerweise, immer wenn das Verlangen eine zu rauchen kommt und ich nicht nachgebe, sammelt sich fuer diese paar
Minuten mehr Speichel an. Keine Ahnung ob das auch unter Entzugserscheinungen faellt, aber damit kann ich leben. 
Ich habe das Gefuehl als wuerde sich der Koerper selbst eine Ersatzhandlung suchen um dieses Verlangen zu befriedigen oder abzuschwaechen etc.
Sicher bin ich mir da nicht, koennte es mir aber durchaus vorstellen.

Ich halte euch auf dem Laufendem.... wer hat Lust mitzumachen und seine Erfahrungen zu teilen ?
  Cutie
Within every Tragedy lies a Blessing
In jeder Tragödie liegt auch ein Segen
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#2
respekt das du soweit gekommen bist, bei rolli ist es nun schon 6 jahre wo er rauchfrei ist Thumb 

ich bin leider  noch nicht so weit Smoke
Rauchen liebe grüße von der irsi
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#3
UPDATE!

Tsod, ich bin noch im Spiel. Am Dienstag den 14.02.2017 also Valetinstag habe ich 5 Wochen rauchfrei hinter mir.
Was das angeht fuehle ich mich gut und moechte/werde auf jeden Fall weitermachen.
Was mir jedoch aufgefallen ist, seit ich rauchfrei bin, bin ich irgendwie staendig muede. 
Alles geht schleppend voran, ich koennte nach jedem mal Essen direkt ein Nickerchen machen. 
Morgens komme ich zwar viel frueher aus dem Bett, aber dafuer schlafe ich abends um halb Acht schon auf der Couch ein.  Irre
Ich moechte jetzt nicht behaupten dass das ausschließlich auf das Nichtrauchen zurueck zu fuehren ist. Vllt liegt es auch an unserem
hervorragendem Sonnenschein, den ich schon bald nicht mehr sehen kann.  Grinsen

Wie dem auch sei, bin ich ueberrascht wieviel Zeit man doch auf einmal hat. Wer haette gedacht das Rauchen so ein
Zeitfresser sein kann?  Umfall 

Andere Nebeneffekte die mir an mir persoenlich aufgefallen sind. 
Meine Haut ist viel trockener, es kommen oefters Unreinheiten und sie sieht staendig irgendwie so aus
als wuerde ich gerade aus einem Schneesturm kommen. So eine schlechte Haut hatte ich in meiner gesamten Raucher Karriere nicht.  Asche
An Gewicht habe ich ein paar Kilo zugelegt, was nicht so schlimm ist. Es scheint sich aber langsam einzupendeln.

Wie ist da bei euch gewesen ?
Within every Tragedy lies a Blessing
In jeder Tragödie liegt auch ein Segen
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